Pressemitteilung 2. Swiss New Finance Conference

 

Medienmitteilung

 

Finance2.0 – Konferenz in Bern

2.SwissNewFinanceConferenceam 18. Juni 2013

 

Die Finanzwelt verändert sich. Die 2. Swiss New Finance Conference beleuchtete verschiedene zukünftige Trends. Mit Crowd Funding, Startup-Finanzierung, neuen Währungen, einfaches Bezahlen mit dem Mobiltelefon, neues Banking. Gänzlich neue Möglichkeiten für das Banking wurden vorgestellt.

 

UnterderTrägerschaftder IAM AlumniderUniversitätBernwurdenander 2.SwissNewFinanceConference mit mehr als achtzig Teilnehmern am 18. Juni 2013 verschiedeneAspekteausFinance2.0beleuchtet.

 

Dave Brown zeigte, wie im Bereich Startups Portfolios aufgebaut werden. Obwohl gerade das Vertrauen in die Leute wichtig ist, ist das zum Teil zu Beginn schwer zu glauben. Als Beispiel führte er ein Foto des frühen Microsoft-Teams auf. Die Schweiz sei anders als die USA. Es gibt viel Screening und Support. Es gibt aber keine „fail fast“-Kultur.

 

Im Moment seien die nächsten „Banken“ im Aufbau nach Ansicht von Yann Ranchere, Direktor Anthemis Group: “Appification, Everything as a service, Gamification und andere Treiber bringen diese Entwicklung voran. Insbesondere auch, weil heute die privaten Werkzeuge besser sind, als diejenigen, die im Büro zur Verfügung gestellt werden.“

 

Jean-François Groff von mobino fährt eine Doppelstrategie für mobiles Bezahlen: „In OECD Ländern überspringen wir die Kreditkarten und verbinden direkt Bankkonten. Die Kosten und Risiken werden dadurch reduziert. In Entwicklungsländern bauen und betreiben wir eine nationale Infrastruktur für elektronisches Geld für die Zentralbank.“

 

Walter Strahm von der TiT AG lancierte die Förderung von lokalen und kleinen Betrieben: „Die Schweiz besteht im Wesentlichen auch kleinen Firmen.“ Für TiT steht der Mensch im Fokus. Die Reihenfolge ist Mensch – Projekt – Markt.“ Als Beispiel brachte er Napt.ch ein revolutionäres neues Verfahren für Umkehrosmose.

 

Die Bedeutung des Ökosystems wurde von Lukas Weber von investiere.ch hervorgehoben. Mit diesem Ökosystem – auch gerade über die Plattform – wird ein Nutzen für alle Beteiligten erstellt.

 

Nach etwas mehr als einem Jahr und 130 finanzierte Projekte später informierte Romano Strebel von 100-days.net über den Prozess und die Lehren: „Die Finanzierung ist nur ein Teil eines publizierten Projektes. Es muss eine Geschichte erzählt werden.“ Eine Nische, die sich bei 100-days.net gebildet hat, ist die Finanzierung kleiner Gastroerweiterungen (Mobiliar Garten, Kaffeemaschine).

 

Stephan Germann von Feinheit zeigte, wann eine generelle Plattform nützt und wann eine eigene Plattform verwenden werden sollte: „Wenn es mehrere Projekte zu finanzieren gibt und wenn die Datenhoheit wichtig ist, dann sollte man eine eigene Plattform verwenden. Ansonsten kann gerade auch der Verbreitungsgrad einer bestehenden Plattform verwendet werden.“

 

Christoph Laib stellt mit C-Crowd das Ökosystem einer weiteren Crowd-Plattform vor: „Collaboration und CoProducer“ verlangen nach neuen Modellen, Skills und Kapital. Der neue Konsument will selber wählen können.“ 

Im Podium diskutierten Lukas Weber, Romano Strebel, Stephan Germann und Michael Borter, CEO cashare.ch, über die Rahmenbedingungen und Hürden im Geschäft. Angst vor internationalen grossen Plattformen haben die Schweizer Crowd-Plattformen nicht. Auch wenn das Internet international sei, die regulatorischen Rahmenbedingungen seien es nicht. Die politische und regulatorische Situation wird als machbar empfunden, insbesondere wenn man sie mit anderen Ländern vergleicht. Eine Verbesserung würde natürlich begrüsst werden.Auch politische Kampagnen werden teilweise neuerdings über die Crowd finanziert, meinte Stephan Germann und interessanterweise werden die traditionellen Spenden nicht kannibalisiert. Roman Strebel fand es spannend, wo überall interessante Gebiete und Branchen sich für die Finanzierung öffneten.

 

Daniel Neis von ecoidentity Group erläuterte ein neues Konzept zur Geldschöpfung zur Finanzierung der Produktion: „Das Finanzsystem ist etwas zwanzig mal grösser als die reale Wirtschaft. Das ist nicht gesund. Geld sollte ein Selbstfinanzierungsinstrument für die Produktion sein und damit die Wirtschaft zum florieren bringen.

Eine Uhr, die „Hugs“ transferiert, war das Thema von Rajiv Srivastava, CEO Majamba GmbH: „Indem man Gutes tut, kann man sich Rabatte auf faire Produkte und Zugang zu guter Musik und auch zu Konzerten verdienen. Die sogenannten „Hugs“ sollen in einer sich noch in Entwicklung befindlichen Uhr gespeichert werden. Der offizielle Start des Systems ist auf den 2. Oktober, dem Geburtstag von Mahatma Gandhi, geplant.“

Matthias Brück stellte eine weitere mögliche Währung vor. Der „Minuto“-Gutschein ist ein selbst geschöpftes Zahlungsmittel. Die Eigenverantwortung steht dabei im Vordergrund. Als Basis dient eine Leistung des Gutscheinschöpfers. Speziell verwendet jeder Gutschein zwei Bürgen.

Andreas und Patrick Lüthi als Gründer von nanio Inc. zeigen den Wert von personenbezogenen Daten. Dieser Wert soll primär durch die betroffenen Personen bestimmt und kontrolliert werden.
Zum Schluss stellte Tuomas Toivonen die Lösung von Holvi.com vor: eine Kombination zwischen Shop, einer Buchhaltung und einem Bankkonto vor. Weitere für Firmen spannende Funktionalität lässt sich in das Portal einbauen. So wird im Heimatmarkt Finnland für Athleten ein Crowd Funding – Account in Holvi.com eingerichtet.
Der verantwortliche Organisator Matthias Günter, CEO direct-lending.net GmbH, war mit dem Anlass sehr zufrieden: „In der Schweiz gibt es viele gute Idee und Leute, die sie auch voranbringen. Die Swiss New Finance Conference dient dazu, diese besser zu vernetzen und all die Ideen zu verbreiten, die garantieren, dass der Finanzplatz Schweiz auch in den nächsten fünfzig Jahren führend sein wird.“

Die 2. Swiss New Finance Conference wurde getragen durch die die Alumni des Instituts für Informatik und angewandte Mathematik der Universität Bern und unterstützt durch direct-lending.net GmbH, investiere.ch und INNOBE.

 

Bilder:

https://picasaweb.google.com/115886070078134452095/2SwissNewFinanceConference18Juni2013UniversitatBern?authuser=0&feat=directlink

 

URL: http://www.swissnewfinance.ch/

 

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